THREE OCTOBER MEETINGS
Fuchs - Bryerton - Smith
Preis / Price : 15.60 €
Bestell-Nr. / Purchase Order No. : BPA 003
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Wolfgang Fuchs contrabass clarinet, bass clarinet, sopranino saxophone
Jerome Bryerton percussion
Damon Smith double bass
   
Meeting three
1. 01:26
  2. 01:37
  3. 02:24
  4. 04:32
  5. 03:36
  6. 03:21
  7. 05:57
 
Meeting one
8. 10:52
  9. 05:05
  10. 16:16
  11. 08:55
 
Meeting two
12. 07:13
 

# 1 - 7 studio recordings by Scott R. Looney in Emeryville, CA (October 10, 2001)
# 8 - 11 live recordings by Scott R. Looney @ Tuva Space in Berkeley, CA (October 17, 2001)
# 12 live recording by Michael Zeiner/Zoka @ the Luggage Store Gallery in San Francisco, CA
(October 18, 2001)

All titles and compositions by Fuchs/Bryerton/Smith
Mastered by Scott R. Looney
Photos by Edgar Alan Brightbill
Cover artwork by Max Neumann, 2001 (200 x 160 cm)
Layout & graphic design: Carol Genetti (Noodlemeister design)
Liner notes: Peter Niklas Wilson
Produced by Jerome Bryerton


 
First release: March 2002
 

Aus dem Booklet

(…) Drei Improvisatoren aus drei Städten (Berlin, Chicago und San Francisco) und zwei Generationen ((in den 40ern und 70ern geboren) treffen sich an der amerikanischen Westküste - und haben nicht die geringste Schwierigkeit, ein dichtes Netz musikalischer Beziehungsfäden zu weben, eine Musik zu kreieren, die vom gemeinsamen Sensorium für Klang und Stille, für Geräusch und Ton, Individuum und Kollektiv, klare Linie und Gruppentextur lebt. Kein Zweifel, dass das von den Pionieren der 60er und 70er eröffnete Vokabular - die Welt der Holzbläserflageoletts und -mehrklänge, der Bartók-Pizzikati und Bogenschabklänge, der gestrichenen Metallfarben und der raschen multimbralen Perkussionssalven, der Innenklavier-Sondierungen - zur Basis einer globalen lingua franca improvisierter Musik geworden ist, die sich nicht mehr um die Ist-es-Jazz-oder-nicht-Frage schert. Wolfgang Fuchs spricht diese Sprache länger als seine beiden Juniorpartner. Aber es gibt keine Kluft zwischen den Generationen hier, keine Spur von Herablassung oder Heldenverehrung. Denn so sehr junge amerikanische Improvisatoren wie Damon Smith und Jerome Bryerton die Gründerväter respektieren, so sind sie sich doch genau jener Qualitäten bewusst, die sie durch ihren eigenen Hintergrund in die Musik einbringen können. (...) An Spielwitz und Erfahrung fehlt es keineswegs in der Musik dieses kurzlebigen Trios, nach Art der Alten und der neuen Welt, und auch nicht an genügend kommunikativen Fähigkeiten, um manchen ´echten´ Jazzmusiker neidisch zu machen.

Peter Niklas Wilson



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